Gesamtansicht São Miguels (zum Vergrößern klicken):
Sehenswürdigkeiten, Attraktionen:
Die Hauptattraktion der Insel ist ihre spektakuläre und vor allem extrem abwechslungsreiche Landschaft, quer durch mehrere Vegetationszonen, immer grün, fruchtbar und irgendwo blüht immer etwas. Dazu Wasserfälle, kleine Seen, Heidelandschaft, Dschungel, Sicheltannenwälder, Steilküste, Sandstrände, aktiver Vulkanismus, großartige botanische Gärten und Freizeitparks und überall kleine Rastplätze mit gemauertem Grill, oft sogar mit Toilette und/oder fließendem Wasser. Die beste Art, die Landschaft zu erkunden, ist, das Auto an einem Aussichtspunkt oder Wanderweg abzustellen und dann zu Fuß weiterzugehen.
Radfahren ist möglich, allerdings gibt es kein beschildertes Radwandernetz. Wer gerne befestigte oder unbefestigte Straßen mit 20% Steigung und mehr bezwingen will, wird in unmittelbarer Nähe der Casa Sillanova fündig werden. Allerdings ist Vorsicht geboten, azorische Landwirte sind es nicht gewohnt, auf dem Weg zur Weide (zum Melken) einem Fahrrad zu begegnen. Unbefestigte Wanderwege sollten generell tabu bleiben, um Auswaschungen der meist mühsam angelegten Wege zu vermeiden. Im Winter führen heftige Regenfälle gelegentlich zu Erdrutschen.
In Vila Franca do Campo, Ponta Delgada und Mosteiros werden Whale Watching Touren angeboten, die, je nach Boot, eine sportliche Herausforderung sein können. Delfine wird man immer sehen, jedoch große Wale nur mit etwas Glück. Die besten Chancen für São Miguel sind die Monate April und Mai. Häufiger sieht man sie ganzjährig im Inseldreieck zwischen Pico, Faial und São Jorge. Es gibt in Ponta Delgada auch geführte Touren, Canyoning, Tauchen und ähnliches, aber die schönsten Stellen der Insel sind ohnehin in der kostenlosen São-Miguel-Karte eingezeichnet. Der Santa Bárbara-Strand bei Ribeira Grande ist ein Surferparadies, neuerdings findet man u.a. dort auch Gleitschirmflieger.
Es gibt einige Museen, die sich vor allem mit der Besiedelung und dem harten Leben auf den Inseln befassen und im Sommer finden eine Unmenge an Konzertveranstaltungen und Festen statt. Vogelfreunde können im Osten der Insel den endemischen
Priolo (Azorengimpel) beobachten und Hobby-Astronomen wissen den dank fehlender Lichtverschmutzung freien Blick auf die Milchstraße zu schätzen. Zudem ist die inzwischen leider sehr überlaufene Teeplantage Gorreana, wo mit Maschinen aus dem 19. Jh. kommerziell Tee produziert wird und die kleinere, aber hübschere Plantage Porto Formoso unbedingt einen Besuch wert.
Es gibt zwei Golfplätze auf der Insel (Furnas und Pico da Pedra), sehenswerte Kirchen und viele ursprüngliche Dörfer, vor allem im Osten der Insel.
Alles in allem wird man vor allem feststellen, dass auf kleinem Raum eine nahezu überwältigende Vielfalt unterschiedlichster Landschaften zu finden sind und es an jeder Ecke Neues zu entdecken gibt.
Markierte Wanderungen in maximal 45 Autominuten Entfernung von der Casa Sillanova:
Darüber hinaus findet man auf »Wanderwege Azoren« noch andere Touren, die weiter westlich liegen. Selbst die am weitesten entfernte Wanderung kann mit dem Auto in rund einer Stunde von Lomba de São Pedro aus erreicht werden, da die Insel schließlich nur 62 km lang ist.
Zudem gibt es speziell im Nordosten mehrere neu angelegte Wander- und Spazierwege. Die Wegbeschreibungen mit Karte - meist in englischer Sprache - findet man zwar nicht im Internet, aber in den Touristen-Informationen und/oder der Casa Sillanova.